Geschichte des Hofs Zacisze

Das Haus „Zacisze“ gehörte Adolph Heinrich Neufeld und stellte einen Teil des großen Fabrikkomplexes. Dieser lag zwischen den Post- Sonnen- und Loge-Straßen, im nördlichen Teil des Friedrich Wilhelm Platzes. In der Nähe befanden sich auch andere große Unternehmen:
Schichauwerft am Fluss Elbing
Schichauwerft am Fluss Elbing
U-Boot mit zwei Mann Besatzung  Seehund 4
U-Boot mit zwei Mann Besatzung Seehund 4
Zigarrtenfabrik Loeser und Wolff in der Konigsbergstraße, Metallwarenfabrik Ziglitt und Lemke in der Reiferbahnstraße
Zigarrtenfabrik Loeser und Wolff in der Konigsbergstraße, Metallwarenfabrik Ziglitt und Lemke in der Reiferbahnstraße
Friedrich-Wilhelm-Platz
Friedrich-Wilhelm-Platz
Alle von denen gehörten zu den führenden Fabriken der Stadt Elbing im 19. Jahrhundert. Alle erlebten auch ähnliche Evolutionsetappen: beginnend mit kleinen Betrieben, bis auf die Firmen, die den riesigen Konzerne gehörten, in denen das Kapital von Preußen und des Deutschen Reiches verbunden war.
Karte mit miarkierter Neufelds Fabrik (roter Punkt)
Karte mit miarkierter Neufelds Fabrik (roter Punkt)
Der Stadtrat Neufeld gründete 1869 eine kleine Klempnerwerkstatt, in der kurz nach dem Eingliedern der Stanzerei mit der Herstellung der Stanzbleche begonnen wurde.
Das Haus von Adolph Neufeldt
Das Haus von Adolph Neufeldt
Dann wurde die Produktionslinie der Zink- und der verzinkten Bleche in Betrieb gesetzt. Seit ca. 1880 erwiesen sich die ersten Gebäuden des sich intensiv entwickelnden Unternehmens nicht mehr ausreichend. Anschließend wurde mit dem Bau eines modernen, elektrifizierten Komplexes begonnen. Der moderne Fabrikkomplex musste bis zum 1889 fertig gestellt werden, als das Unternehmen von Neufeld in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Zu der AG gehörten die folgenden Einheiten: Fabrik der „weißen” und der „schwarzen” Bleche, Stanzerei, Lackiererei und Beschichtungsbetrieb, Emaillierwerk, Schmiede, Nachbearbeitungsbetrieb, Versand, und aus den riesigen Lagerhäuser.
Aktie
Aktie
Aktie
Aktie
Metallwarenfabrik und Emaillierwerk von Adolph Neufeldt
Metallwarenfabrik und Emaillierwerk von Adolph Neufeldt
In den Betrieben wurden nicht nur, wie früher, die Halbprodukte hergestellt, sondern auch die fertigen Erzeugnisse: Küchen- und Haushaltsgeschirr, wie z.B.: Eimer, Becher, Kannen, Brotkasten, vollständiges Angebot an Molkereigefäßen. Diese Produkte wurden zum Reich und ins Ausland exportiert. Nach dem 1. Weltkrieg kam die Firma herunter und stand nahe am Konkursanmeldung. In dem schlimmsten Krisenzeitpunkt wurden lediglich 200 Personen beschäftigt. Sie wurde durch die Fusion mit dem fränkischen Konzern von Albert Frank aus Beierfeld gerettet. Im Juli 1927 wurde die Krise überwunden und die Produktion stieg wieder auf das hohe Niveau an. Zum neuen Fachbereich wurde die Herstellung der Sturmlampen.
Urkunde zur Einweihung
Urkunde zur Einweihung
Das Haus selbst wurde in dem Fabrikkomplex höchstwahrscheinlich zum Schluss in der Modernisierungszeit des Unternehmens gebaut. Es musste daher in den Neunzigern des 19. Jahrhunderts sein. Man kann auch nicht ausschließen, dass die Designer und Ausführer dieselben Architekten waren, die bei den Erweiterungsarbeiten im Postamt am Friedrich Wilhelm Platz beschäftigt wurden. Dafür sprechen die architektonischen Details und die Vorliebe für die Neostillen - Manierismus und Renaissance. Das Gebäude wurde von einem Grundriss im eklektischen Stil gebaut.
Fabrik 1945
Fabrik 1945
Fabrik 1945
Fabrik 1945

Unser Angebot

  • Konferenz-Schulungsraum
  • Ausstattung: TV + Flipchart
  • Plätze für 30 Personen
  • Internetzugang (Wi-Fi)
  • Mögliche Cateringleistungen

Kontakt mit uns

Zacisze 2, 82-300 Elbląg
Nr telefonu komórkowego: 502 452 076, 514 041 692
Nr telefonu stacjonarnego: 55 232 45 43
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